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Innovationen für eine bessere Welt: Bewerbungsphase für den James Dyson Award 2026 startet

© James Dyson Award

Der internationale James Dyson Award startet in die nächste Runde: Ab sofort können sich Studierende und Absolventinnen und Absolventen aus Design- und Ingenieurwissenschaften mit ihren Ideen für den Wettbewerb 2026 bewerben. Gesucht werden technische und gestalterische Lösungen für reale Probleme – von nachhaltigen Umweltinnovationen bis hin zu neuen Ansätzen im Gesundheitsbereich.

Der Wettbewerb, der von Erfinder und Unternehmer James Dyson ins Leben gerufen wurde, unterstützt seit Jahren junge Talente dabei, aus innovativen Konzepten marktfähige Produkte zu entwickeln. Insgesamt wurden bereits mehr als 400 Erfindungen im Rahmen des Awards gefördert.

Bühne für nachhaltige Innovationen

Die Teilnahme steht Nachwuchstalenten aus 28 Ländern und Regionen offen. Entscheidend für eine erfolgreiche Bewerbung sind laut Jury vor allem drei Kriterien:

  • ein klar definiertes Problem,
  • eine originelle Idee zur Lösung,
  • sowie eine technisch realisierbare Umsetzung.

Die Einreichungen werden zunächst von nationalen Jurys aus Design- und Engineering-Expertinnen sowie Ingenieurinnen des Technologieunternehmens Dyson bewertet. Nationale Gewinner*innen erhalten ein Preisgeld von 5.000 Pfund (rund 5.770 Euro) und qualifizieren sich für die internationale Auswahl.

Die globalen Gewinnerinnen und Gewinnern werden anschließend persönlich von James Dyson bestimmt und mit 30.000 Pfund (etwa 34.600 Euro) ausgezeichnet. Neben dem Preisgeld profitieren sie vor allem von internationaler Medienaufmerksamkeit, neuen Kontakten und Unterstützung bei der Weiterentwicklung ihrer Ideen.

„Ich habe den Award ins Leben gerufen, um junge Entwickler*innen zu unterstützen, die sich darauf konzentrieren, Probleme zu lösen – statt nur über sie zu sprechen“, sagt Dyson. Viele frühere Teilnehmende hätten inzwischen eigene Unternehmen gegründet und ihre Innovationen erfolgreich auf den Markt gebracht.

Nachhaltige Lösungen aus dem Wettbewerb

Dass der Wettbewerb ein Sprungbrett für nachhaltige Innovationen sein kann, zeigen auch die Gewinnerprojekte aus dem vergangenen Jahr. Beim Wettbewerb 2025 – dem 20-jährigen Jubiläum des Awards – wurden mehr als 2.100 Erfindungen eingereicht.

Der internationale Nachhaltigkeitspreis ging an WaterSense, ein autonomes System zur Überwachung der Wasserqualität. Entwickelt wurde es von dem polnischen Nanotechnologie-Doktoranden Filip Budny. Das Gerät misst kontinuierlich die Wasserqualität von Flüssen und Seen und ermöglicht so eine frühzeitige Erkennung von Verschmutzungen.

Der internationale Medizinpreis ging an OnCue keyboard system, entwickelt von der Produktdesignerin Alessandra Galli. Die Tastatur nutzt haptische und visuelle Signale, um Menschen mit Parkinson's disease beim Tippen zu unterstützen und motorische Symptome zu kompensieren.

Beide Gewinner*innen betonen, dass der Award weit über das Preisgeld hinaus Wirkung entfaltet: Er öffnet Türen für Partnerschaften, Pilotprojekte und die Weiterentwicklung der eigenen Idee.

Bewerbung bis Mitte Juli möglich

Die Bewerbungsphase für den James Dyson Award 2026 läuft ab sofort. Teilnehmen können Studierende sowie Absolvent*innen der Fachrichtungen Design und Ingenieurwesen.

Die Frist für Einreichungen endet am 15. Juli 2026.

Für die Green-Startup-Community kann der Wettbewerb eine interessante Plattform sein: Viele der prämierten Projekte adressieren ökologische Herausforderungen oder entwickeln technologische Lösungen für nachhaltigere Produktions- und Lebensweisen – und nicht selten werden aus den Konzepten später erfolgreiche Start-ups.

Weitere Infos zur Teilnahme findet ihr hier: https://www.jamesdysonaward.org/de-DE/

StartGreen ist das Online-Informations- und Vernetzungsportal des Borderstep Instituts für die grüne Gründungsszene in Deutschland. Hier informieren und vernetzen sich grüne Gründerinnen und Gründer, grüne Start-ups, grüne Investorinnen und Investoren und Finanzierende, nachhaltig orientierte Gründungszentren u.v.m. um ihr Wissen und ihre Erfahrungen auszutauschen.

Dieses Projekt wurde gefördert durch
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