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EU genehmigt 3 Milliarden Euro für klimafreundliche Produktion in Deutschland

© Patrick Hendry - unsplash

Die Europäische Kommission hat ein staatliches Förderpaket in Höhe von 3 Milliarden Euro genehmigt, das Deutschland für klimafreundliche Produktionsvorhaben bereitstellt. Die Beihilfen sind Teil des EU Temporary Crisis and Transition Framework (TCTF) und sollen dabei helfen, industrielle Prozesse in Richtung Dekarbonisierung und nachhaltiger Technologien umzustellen.

Die Mittel sind insbesondere für Unternehmen bestimmt, die emissionsarme oder CO₂-neutrale Produktionsmethoden umsetzen. Dazu zählen unter anderem Investitionen in die Elektrifizierung von Industrieprozessen, der Einsatz von grünem Wasserstoff sowie die Umrüstung auf klimafreundliche Anlagentechnik.

Beispiele für förderfähige Vorhaben sind etwa die Umstellung von Hochtemperaturprozessen in der Stahl- und Zementindustrie auf strombasierte Technologien oder die Einführung von Wärmepumpen und Elektrodenkesseln in der chemischen Industrie. Auch Projekte zur Nutzung und Speicherung erneuerbarer Energien im industriellen Maßstab fallen unter die Beihilferegelung.

Die Beihilfen sollen zum Beispiel in Form von Zuschüssen oder steuerlichen Vergünstigungen gewährt werden.

Ziel des Programms ist es, die Transformation energieintensiver Branchen zu beschleunigen und gleichzeitig die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie zu sichern. Unternehmen können nun Förderanträge einreichen, sofern sie die Kriterien für besonders energie- und emissionsintensive Produktionsbereiche erfüllen.

Nach Angaben der EU-Kommission, kann die Unterstützung bis Ende 2030 erfolgen.

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