StartGreen Award 2018

Die Sieger des StartGreen Awards 2018

© Borderstep/ Rolf Schulten (sowie auch folgende Bilder)

Am 15. November 2018 wurden nach der Beurteilung durch Nachhaltigkeitsexperten, dem Voting der Community und dem finalen Pitch vor der StartGreen Jury die Sieger des Awards gekürt. Geehrt wurden drei Projekte in den Kategorien Gründungskonzept, Start-up und Energie der Zukunft - powered by EWE. Im Rahmen der Veranstaltung fand zum zweiten Mal der StartGreen@School Award statt. Hier wurden drei Schülerfirmen für ihr nachhaltiges Engagement ausgezeichnet. Zusätzlich wurde der Sonderpreis "Neue Perspektiven" und fünf Sonderpreise von SDG Investments verliehen, sowie drei Auszeichnungen im Rahmen des nationalen Vorentscheides der Cleantech Open Global Ideas Challenge.

Im Vorfeld der Preisverleihung fand ein Netzwerkforum statt, bei dem sich Gründerförderorganisationen und die Partner des StartGreen Awards vorstellten. Zusätzlich informierte ein Experten-Panel zum Thema Gründungsfinanzierung in der Green Economy. Der StartGreen Award war in diesem Jahr zum vierten Mal Teil der jährlich stattfindenen Gründerwoche.


Sieger Kategorie Gründungskonzept

 

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ME Energy

Flexible, flächendeckende Ladeinfrastruktur für Elektroautos

Die Gründer aus Berlin (Berlin) wollen Elektromobilität für jeden möglich machen. Dafür entwickeln sie Schnellladesäulen, die überall, ohne Anschluss an Stromnetz oder Anforderungen an Infrastruktur aufgestellt werden können. Sie funktionieren unabhängig von Autotyp und Ladenetzwerken. Dies ist besonders für ländliche Regionen interessant, die bisher wegen der fehlenden Ladeinfrastruktur weitgehend vom Umstieg auf das E-Auto ausgeschlossen waren.

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Halbfinalisten

PHYTOLINC

PHYTOLINC ist ein Spin-off der Universität zu Köln (NRW) und beschäftigt sich mit der Produktion von Mikroalgen. Das Gründungsteam entwickelt dafür einen Photobioreaktor, in dem Mikroalgen unter möglichst optimalen Bedingungen wachsen.

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SEQUESTA

Das Gründungsvorhaben aus Hannover (Niedersachsen) will einen wettbewerbsfähigen technischen Prototyp zur innovativen Behandlung von stickstoffhaltigen Wässern und Schlämmen (z.B. von Gülle, Mist, Prozesswässern, Klärschlämmen oder Gärresten) entwickeln.

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SMART CLOUD FARMING

Das Gründungsteam aus Berlin (Berlin) hat ein Werkzeug für Landwirte zur Charakterisierung von Ackerböden anhand von Drohnen- und Satellitenbildern entwickelt. Das Produkt soll unter dem Namen SoilEye als Software as a Service für Landwirte vermarktet werden.

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URFARM

Das Gründungsvorhaben URFARM aus München (Bayern) ist ein Plattformkonzept zum Verpachten personalisierter Anbauflächen in hydroponischen Farmen. Das ermöglicht eine ganzjährige, nahezu CO2-neutrale und nachhaltige Produktion.

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Sieger Kategorie Start-up

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Nuventura

Weltweit erste Mittelspannungsschaltanlage ohne SF6-Treibhausgas

Das Start-up aus Berlin (Berlin) hat die weltweit erste gasisolierte Mittelspannungsschaltanlage bis 36 kV entwickelt. Mit ihr kann das Treibhausgas SF6 durch Luft ersetzt werden, ohne auf die Vorteile von SF6-Anlagen zu verzichten. SF6 ist das stärkste Treibhausgas, das es gibt. Die tatsächlichen jährlichen Emissionen von SF6 entsprechen den jährlichen CO2-Emissionen von etwa 100 Millionen Autos. Nuventura will mit seiner Technologie SF6 überflüssig machen.

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Halbfinalisten

BLAUHERZ.

Das Start-up aus Weinheim (Baden-Württemberg) entwickelt nachhaltige Bekleidung für Personen im Rollstuhl, zum Beispiel speziell für langes Sitzen konzipierte Hosen.

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HYDROGRID

HYDROGRID aus Wien (Österreich) bietet kleinen Wasserkrafterzeugern eine Lösung für die optimale Steuerung und Vermarktung ihrer Kraftwerke.

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Manyfolds UG

Mit der Software des Start-ups aus München (Bayern) wird 3D-Möbeldesign zu einem 2D-Schnittmuster.

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Paprfloor

Das Start-up Paprfloor aus Weil der Stadt (Baden-Württemberg) hat einen Fußbodenbelag aus Recyclingpapier entwickelt.

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Sieger Kategorie Energie der Zukunft - powered by EWE

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Solmove GmbH

Smarter Straßenbelag für saubere E-Mobilität

Das Gründungsteam von SOLMOVE aus Potsdam (Brandenburg) entwickelt smarte Straßen. Der SOLMOVE „Solarteppich“ ist ein innovativer Straßenbelag, der Strom erzeugt und zugleich Schnee abtaut und Daten erzeugt. So lässt sich saubere Energie ohne Flächenverbrauch gewinnen und für Elektromobilität nutzen. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Module einfach auf die vorhandene Fläche aufgeklebt und nach Abnutzung in den etablierten Recycling Prozess für Solaranlagen überführt werden können.

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Halbfinalisten:

Fosera GmbH & Co.KgaA

Das Unternehmen Fosera aus Illerkirchberg (Baden-Württemberg) produziert qualitativ hochwertige, in Deutschland entwickelte Plug & Play Solar Home Systeme für die ländliche Elektrifizierung in Entwicklungsregionen in Afrika, Asien und Lateinamerika.

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HYDROGRID

HYDROGRID aus Wien (Österreich) bietet kleinen Wasserkrafterzeugern eine Lösung für die optimale Steuerung und Vermarktung ihrer Kraftwerke.

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ME Energy

Die Gründer aus Berlin (Berlin) wollen Elektromobilität für jeden möglich machen. Dafür entwickeln sie Schnellladesäulen, die überall, ohne Anschluss an Stromnetz oder Anforderungen an Infrastruktur aufgestellt werden können.

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Nuventura

Das Start-up aus Berlin (Berlin) hat die weltweit erste gasisolierte Mittelspannungsschaltanlage bis 36 kV entwickelt. Mit ihr kann das Treibhausgas SF6 durch Luft ersetzt werden, ohne auf die Vorteile von SF6-Anlagen zu verzichten.

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StartGreen@School Award

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1. Platz: Schmids Druck Studio

Schmids Druck Studio, Schülerfirma der Carlo-Schmid-Oberschule Berlin-Spandau, bedruckt nachhaltige Textilien. Durch das Digitaldruckverfahren können auch mehrfarbige Drucke für Aufträge mit geringer Stückzahl angeboten werden. Neben dem Textildruck werden auch Tassen, Thermobecher, Handyhüllen und Textilien bedruckt. Alle Textilien sind fair hergestellt und bestehen aus Biobaumwolle und recycelten Garnen.

Als Sieger habt Schmids Druck Studio ein Preisgeld in Höhe von 1500 Euro erhalten.

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2. Platz: Fair-Plant-Gruppe

Die Fair-Plant-Gruppe des Maristenkolleg Mindelheim hat es sich zur Aufgabe gemacht, an der Schule fair gehandelte Waren zu verkaufen und damit "Plant for the Planet" zu unterstützen. Diese Schülerinitiative finanziert aus dem Verkauf von Schokolade Baumpflanzaktionen. Die Mitglieder der Fair-Plant-Gruppe halten zudem Vorträge über den Klimaschutz, in der Vergangenheit zum Beispiel in der Grundschule und im Landratsamt im Rahmen einer Ausstellungseröffnung.

Die Fair-Plant-Gruppe hat ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro erhalten.

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3. Platz: SPEED

Das Projekt "SPEED" beschäftigt sich mit zukunftsfähigen ökologischen Mobilitätskonzepten, speziell in der Firma gebauten Pedelecs. Neben der ökologischen Grundbildung zum Thema Elektromobilität werden Pedelec-Experten ausgebildet, die andere Schülerinnen und Schüler bei Pedelecfahrten begleiten und dabei diese Berufspendler von morgen von den Vorteilen der Pedelecs überzeugen. Gleichzeitig werden die jugendlichen Mitarbeiter so auf neue Berufsfelder mit Zukunft vorbereitet, zum Beispiel „Zweiradmechatroniker“.

Das Projekt SPEED hat ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro erhalten.

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Sonderpreis "Neue Perspektiven"

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Clean River Project e.V.

Den Sonderpreis "Neue Perspektiven" hat das gemeinnützige Umwelt-, Kunst- und Bildungsprojekt Clean River Project e.V. erhalten, das sich für saubere Flüsse und Meere einsetzt.

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Cleantech Open Ideas Challenge

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Alle Bewerbungen der Kategorien Gründungskonzept, Start-up und Junges Unternehmen hatten die Möglichkeit, an der Cleantech Open Ideas Challenge teilzunehmen. Das Borderstep Institut wählt in Zusammenarbeit mit dem RKW Kompetenzzentrum drei Start-ups aus und nominiert sie für den internationalen Wettbewerb. Die drei Teams dürfen nach San Francisco reisen und gewinnen die Übernahme der entstehenden Reisekosten, eine intensive Betreuung vor Ort und Coaching/Mentoring zur Wettbewerbsvorbereitung (z.B. Pitch Trainings). Dieser Preis wird durch das RKW Kompetenzzentrum ermöglicht und entspricht einem Gesamtwert von 15.000 Euro.

Paprfloor: Das Unternehmen aus Weil der Stadt (Baden-Württemberg) hat einen Fußbodenbelag aus Recyclingpapier entwickelt. Im Vergleich zu klassischen Messeböden reduziert der Papierfußboden die CO2 Emissionen um bis zu 10kg je qm. Durch die Verwendung von Papier werden zudem große Mengen an Sondermüll eingespart, der durch die Entsorgung des herkömmlichen Bodens entsteht.

Manyfolds UG: Mit der Software des Start-ups aus München (Bayern) wird 3D-Möbeldesign zu einem 2D-Schnittmuster. Es werden hauptsächlich Well- und Wabenpappen verwendet, so dass die Möbel günstig sind, nur ein Bruchteil an Energie und Material gegenüber konventionellen Möbeln benötigen und mit hoch-automatisierten Verfahren produziert werden können.

Nuventura: Das Start-up aus Berlin hat die weltweit erste gasisolierte Mittelspannungsschaltanlage bis 36 kV entwickelt. Mit ihr kann das Treibhausgas SF6 durch Luft ersetzt werden. SF6 ist das stärkste Treibhausgas, das es gibt. Die tatsächlichen jährlichen Emissionen von SF6 entsprechen den jährlichen CO2-Emissionen von etwa 100 Millionen Autos.

 

 

 

Ansprechpartner

Alexander Schabel
Email: schabel@borderstep.de

 

Leitung
Prof. Dr. Klaus Fichter


Organisation

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