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Xylene – das Trackingsystem für Holzlieferketten

© Xylene

Redaktion

In aller Kürze: Was ist eure Unternehmensidee?

Mit Xylene entwickeln wir ein System zur Nachverfolgung und Prozessoptimierung von Holzlieferketten. Unser Ziel ist es, dass Sägewerke illegales Holz in ihren Lieferketten vermeiden können. Durch unser blockchainunterstütztes Traceability System bieten wir holzverarbeitenden Unternehmen größtmögliche Transparenz und Vertrauen in ihre Lieferkette. Holz wird durch die Verarbeitungsprozesse bis zum Endprodukt nachverfolgt. Zusätzlich können diese Informationen genutzt werden, um Gesetze einhalten zu können und Strafen zu reduzieren.

Welche Mission verfolgt ihr? Auf welche Weise leistet ihr einen positiven Beitrag für die

Umwelt oder Gesellschaft?

Unsere Mission ist es, eine Innovation voranzutreiben und illegales Holz und dessen Einfluss auf die Holzwirtschaft zu bekämpfen. Wir arbeiten entlang der gesamten Lieferkette um den Weg zu veranschaulichen, den das Holz von der Quelle bis zum Konsumenten durchläuft.

Durch Xylene ermöglichen wir es Holzverarbeitern illegales Holz in ihrer Lieferkette zu erkennen und zu vermeiden. Dadurch kann wichtiger, geschützter Wald bewahrt werden und die Herkunft von Holzprodukten transparent und nachvollziehbar gemacht werden.

 

Wie kam euch die Idee zur Gründung?

Nach den stetigen Meldungen über Urwaldrodungen in tropischen aber auch europäischen Wäldern haben wir uns gefragt, ob derzeit wirklich etwas unternommen wird, das der Branche bei der Bekämpfung des illegalen Holzhandels weiterhilft. Wir haben gesehen, dass Zertifikate ungenügend sind und haben uns dazu entschlossen Xylene zu entwickeln.

Wie sieht euer Geschäftsmodell aus?

Xylene verrechnet einen Betrag pro getrackten Kubikmeter an Holz durch das System. Für die Implementierung in den Prozessen wird ein einmaliger Betrag pro Betriebsort fällig.

Was ist euer Alleinstellungsmerkmal?

Xylene ist das einzige System, welches in die Prozesse der Lieferkette eingebunden wird und aus erster Hand Daten aufnimmt. Dies gewährleistet, dass die Daten nicht verfälscht im System aufgenommen werden. Zusätzlich werden diese Daten durch die Einbindung der Blockchain vertrauensvoll gespeichert. Daher gibt es keine Zweifel an der Echtheit der Daten. Diese Informationen können wir dann, je nach Wunsch unserer Kunden, denEndkunden zu Verfügung stellen, damit diese die Herkunft der Holzprodukte einsehen können.

Gibt es bestimmte Herausforderungen speziell in eurer Branche?

Klassische Herausforderungen sind die Zusammenarbeit mit vielen Firmen in der Lieferkette, die koordiniert werden müssen. Dafür bringt das Team jedoch ausreichende Arbeitserfahrung für die Umsetzung mit. Bei der Entwicklung müssen zusätzlich die verschiedenen rechtlichen Unterschiede in den Herkunftsländern berücksichtigt werden.

Wie sieht eure langfristige Vision aus?

Langfristig möchten wir den Holzmarkt in Europa nachhaltiger und vertrauensvoller gestalten. Holzprodukte sollen mit mehr Herkunftsinformationen versehen sein, um Transparenz und Vertrauen bei den Konsumenten zu schaffen. Im nächsten Schritt stehen für uns weitere Märkte in Nordamerika und Asien auf dem Plan.

Und zu guter Letzt: Warum wollt ihr den StartGreen Award 2019 gewinnen?

Wir wollen den StartGreen Award 2019 gewinnen, da wir davon überzeugt sind, dass das Problem der mangelnden Transparenz in den Holzlieferketten stärker in das Bewusstsein gebracht werden sollte. Durch die Verwendung einer neuen Technologie möchten wir ein Umdenken in der Branche erreichen. So können wir als Konsumenten mehr Klarheit darüber bekommen, was für Produkte wir kaufen und somit gezielt unser Kaufverhalten anpassen. Dafür setzen wir uns ein. Der StartGreen Award 2019 ist für uns ein großer Schritt zur Erreichung dieses Ziels.

 

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