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Wie gelingt nachhaltige Finanzierung?

Christian Dubovan - Unsplash

Redaktion

Das Borderstep Impact Forum im Rahmen der internationalen Innovationskonferenz ISPIM beschäftigte sich in diesem Jahr mit der Nachhaltigkeitsbewertung von Start-ups. In der Session "Sustainable Finance Strategies in Venture Capital" debattierten Dr. Jörg Goschin, Co-CEO und Senior Managing Director bei KfW Capital und Maximilian Bayer, Politikberater im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU).

Eine zentrale Herausforderung für Start-ups, VC-Fonds und VC-Investoren ist es eine gemeinsame Datengrundlage zu schaffen. Diese wäre die Basis, um die Nachhaltigkeitswirkungen des Investitionsportfolios zu messen und zu berichten. Solche Daten müssen zum einen regulatorischen Anforderungen gerecht werden und zeitgleich seitens der Portfolio-Start-ups mit vertretbarem Aufwand lieferbar sein. Hier hat Borderstep zuletzt mit der Entwicklung der DIN SPEC 90051-1 erste, wesentliche Grundlagen entwickelt. 

Moderiert von Borderstep Researcher Constanze Trautwein diskutierte das Format die Chancen der neuen deutschen Sustainable Finance Strategie für die Venture Capital Finanzierung von Start-ups. Die Panelisten beleuchteten die zukünftige Entwicklungsdynamik im Bereich ESG und Impact Assessment für Venture Fonds.

Aus Sicht von Herrn Dr. Goschin von KfW Capital hat eine reine Ausrichtung von Start-up Investitionen an ökonomischer Rendite keine Zukunft. Er schätzt, dass die Erfüllung von ESG- und Impact-Kriterien eine Notwendigkeit werden wird.

 

 

Hier knüpft eine Publikation des Borderstep Instituts zum High-Sustainability-Gründerfonds an. Für das Erreichen von Klimaschutzzielen und die Bewältigung von ökologischen Herausforderungen sind innovative grüne Start-ups von zentraler Bedeutung. Im Rahmen der bestehenden Gründungsförderprogramme können sie jedoch nicht wirksam unterstützt werden. Die Studie im Auftrag des Umweltbundesamtes verdeutlicht die Defizite und mangelnde Passgenauigkeit der aktuellen Finanzierungslandschaft für grüne Start-ups.

Maximilian Beyer vom BMU betonte, dass die regulatorischen Anforderungen an die Nachhaltigkeits- und Wirkungsberichterstattung von Start-ups so zu gestalten sind, dass sie für Start-ups handhabbar sind und gleichzeitig den regulatorischen Anforderungen des Finanzmarktes entsprechen.

 

 

Die Session ist Teil der Borderstep-Dialogreihe „Grüne Gründungen stärken!“. Mehr Informationen zum Fachforum „Sustainable Finance Strategies in Venture Capital" gibt es hier.


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