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StartGreen@School Award: Erfolgsgeschichten

Redaktion

Die Schülerfirma SPEED der Werdenbergschule in Trochtelfingen belegte beim StartGreen@School Award 2018 den 3. Platz. Mit dem Bau eigener Pedelecs und dem Organisieren von Pedelec Touren tragen die Schülerinnen und Schüler aktiv zum Klimaschutz bei.
Damit werben sie aktiv für zukunftsfähige, ökologische Mobilitätskonzepte. Wie ging es weiter nach dem Erfolg auf der großen Bühne in Berlin? Wir haben mit dem Team im Interview über ihre Herausforderungen und Pläne gesprochen. 

Was bedeutet der StartGreen@School Award für eure Arbeit?

Durch den Award haben wir Bestätigung für unsere Arbeit bekommen. Wir haben schon viel erreicht, und mit der Preisverleihung in Berlin haben noch mehr Menschen davon erfahren. Mit dem Preisgeld konnten wir neue Ideen und Konzepte entwickeln. Die Schule konnte uns neue Räume für Materialien und Ausrüstung bereitstellen und weitere Pedelecs angeschafft. Gerade definieren wir die Prozesse neu und übergeben das Projekt an jüngere Schülerinnen und Schüler.

Welche Herausforderungen seht ihr an eurem Beispiel für grüne Schülerfirma in Deutschland?

Die Gründung innerhalb der Schule ist eine super Starthilfe. Über die Partner-Firmen und unsere Familien haben wir ein großes Netzwerk aufbauen können. Wir müssen noch professioneller und bekannter werden. Das ist unsere aktuelle Herausforderung. Um mehr Leute mit unserer Idee zu erreichen, brauchen wir viel Zeit, die parallel zum Unterricht aufgebracht werden musst. Das ist nicht so einfach. Wie bei den meisten grünen Schülerfirmen fehlen uns finanzielle Mittel für Hardware und Werbung.

Was leistet euer Projekt für den Klima- und Umweltschutz?

Unser Solaraufladesystem für die Pedelecs bietet umweltschonenden Strom. Mit einem Pedelec können Autofahrten ersetzt werden. Damit ist es einfach, einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Wir integrieren aktiv die ganze Schule in unser Projekt. So lernen uns alle Jahrgangsstufen kennen. Zum Beispiel bieten wir Touren für die 4. Klassen an. Nach einer kleinen Pedelec-Tour grillen wir alle gemeinsam. So können wir neue Teammitglieder gewinnen. Gleichzeitig schaffen wir bei einem größeren Personenkreis ein Bewusstsein für alternative Mobilitätskonzepte.

Welchen Tipp habt ihr für Schülerinnen und Schüler, die eine grüne Schülerfirma gründen wollen?

Man sollte zunächst überlegen, was es noch nicht gibt und sich dann Hilfe von erfahrenen Leuten und Firmen holen. Wenn man angefangen hat, muss man an sich glauben und nicht aufgeben.


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