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sira Kinderbetreuung erhält Wachstumskapital von BonVenture

© sira

KatrinLindaKrause

Das in Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen bereits erfolgreich etablierte Konzept der sira Kinderbetreuung soll weiterhin ausgebaut werden – in bestehenden sowie neuen Regionen. Der Bedarf für neue Betreuungsplätze ist in vielen Städten, Landkreisen und Gemeinden nach wie vor sehr groß. Immer mehr Eltern wollen Betreuungsangebote wie Krippen, Kitas oder Kindertagespflege nutzen. In den meisten Städten gibt es aber kaum mehr geeignete Grundstücke für den Bau von klassischen großen Einrichtungen. In kleineren Gemeinden reicht hingegen oft der Bedarf nicht aus, um den Neubau einer größeren Einrichtung und die damit verbundenen Kosten zu rechtfertigen.

In diese Lücke stößt sira Kinderbetreuung mit seinem Konzept der Großtagespflegen: kleinen Einheiten mit maximal zehn Kindern und zwei bis drei Betreuungspersonen.

Ein großer Vorteil dieser Betreuungsformen: durch die geringe Gruppengröße wird weniger Platz benötigt, die baulichen Auflagen sind etwas niedriger. Dadurch können z.B. Gewerbeflächen wie ebenerdige Büro- oder Einzelhandelsflächen genutzt werden, die bisher für ein mehrgruppiges Kinderbetreuungsangebot zu klein und damit ungeeignet waren.

Durch die Corona-Pandemie ist viel Bewegung in den Markt für Gewerbeimmobilien gekommen. Das Konzept von sira stellt neben der Schaffung neuer Betreuungsplätze zudem eine wirksame Maßnahme gegen die Verödung von Innenstädten oder Gemeindezentren dar. Für mehr Bildungsgerechtigkeit und bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Die sira Projekte GmbH schloss nun eine siebenstellige Series A Finanzierungsrunde mit BonVenture ab. Mit dem Wachstumskapital sollen weitere regionale Cluster mit Großtagespflegen und Mini-Kitas zur Kinderbetreuung aufgebaut werden. Bisher ist der Träger sira Kinderbetreuung gGmbH mit deutschlandweit 25 Großtagespflegen in München, Straubing, Köln und Stuttgart vertreten.


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