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Reform für tote Konten

© Christian Dubovan - unsplash

Redaktion

Egal ob Klimawandel, digitale Transformation, demografischer Wandel oder soziale Spaltung – die Probleme unserer Zeit brauchen dringend kreative Lösungen mit sozialem Impact. Die Finanzierung für die Gestalterinnen und Gestalter dieser sozialen Innovationen ist aber bisher nicht ernsthaft umgesetzt worden. Deshalb hat das Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland (SEND) bereits im Oktober 2019 einen Reformvorschlag entworfen, der die Verwendung nachrichtenloser Vermögenswerte als Finanzierungsquelle für soziale Innovationen vorsieht.

Denn in Deutschland liegen bis zu 9 Milliarden Euro ungenutzt auf nachrichtenlosen Bankkonten: Konten, bei denen die Finanzdienstleister die Kundinnen und Kunden nicht mehr erreichen können. Mit dem von SEND entworfenen Social Impact Fond sollen mit diesem Geld gesellschaftliche Herausforderungen angegangen werden, ohne die Steuerzahlenden zusätzlich zu belasten.

Der im Oktober 2019 erschienen Reformvorschlag wird in der neuen zweiten Version um folgende Punkte ergänzt:

einen Überblick über die Lage in Japan, Italien und den USA (konkret: Kalifornien)

eine präzisere Darstellung des Status quo in Deutschland, was (angeblich) vorhandene Verfahren zur Detektion nachrichtenloser Vermögenswerte betrifft

eine noch präzisere Ausformulierung des Systems des Social Impact Fonds und seiner Funktionsweise.

Damit will SEND auch dazu beitragen, die Folgen der Corona-Krise durch eine finanzielle Infrastruktur für soziale Innovationen aufzufangen, die zur Krisenbewältigung einen wichtigen Beitrag leisten. Mehr Informationen zum Reformvorschlag von SEND und dem geplanten Social Impact Fond gibt es unter: https://bit.ly/2IvKSut

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