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The Ocean Cleanup

© Brian Yurasits - unsplash

Redaktion

Von Walen bis zu Plankton tummelt sich in den Weltmeeren allerlei Leben. Doch damit nicht genug: Über 5 Trillionen Plastikstücke formen sich in den Ozeanen zu riesigen Müllteppichen (Garbage Patches), die Umwelt und Ökosysteme bedrohen, wenn sie nicht entfernt werden. The Ocean Cleanup hat eine Technologie entwickelt, um das möglich zu machen: In fünf Jahren sollen 50% des Great Pacific Garbage Patch aus dem Pazifik verschwinden.

Die Technologie des Projektes, das der Däne Boyan Slat als 18-Jähriger gründete, besteht aus mehreren hundert Meter langen U-förmigen Barrieren im Meer, mit denen Müll gesammelt und auf schwimmenden Plattformen gelagert werden soll – und zwar autonom, ohne Energiezufuhr und menschliche Besatzung. Angetrieben von Wind, Wellen und Meeresstrom, sollen Plastikteile verschiedenster Größe erfasst, zusammengetragen und anschließend entfernt werden.  

Nach der Gründung des Projektes in 2012 wurde im Juni 2019 erstmals ein Testlauf mit dem „System 001/B“ im Pazifik durchgeführt, das nun weiterentwickelt wird. Gleichzeitig fokussiert sich das Projekt auf eine neue Technologie zur Reinigung von Flüssen: Ein solarbetriebener Abfangjäger (Interceptor) nimmt den Müll, der durch den Wasserstrom entlang einer Barriere den Interceptor automatisch erreicht, über ein Fließband auf und lädt ihn in Containern ab. Insgesamt fasst der Interceptor 50m³. Mit dieser Technologie plant The Ocean Cleanup, bis 2025 1000 Flüsse zu säubern.

Mehr Informationen zu The Ocean Cleanup gibt es unter: https://theoceancleanup.com/


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