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Klimaaktivismus in der Krise

© Fridays for Future Deutschland

Redaktion

Durch die Coronakrise sind derzeit zahlreiche Grundrechte stark eingeschränkt, so auch die Versammlungsfreiheit. Das stellt auch Klimaaktivistinnen und -aktivisten, wie etwa von Fridays for Future, vor die Herausforderung die Proteste wirksam fortzuführen. In den vergangenen Monaten schlossen sich Zehntausende und manchmal Hunderttausende immer wieder den Klimaprotesten an. Doch nun lautet die Devise Zuhause bleiben. 

Daraus haben sich jedoch bereits neue Demonstrationsformen ergeben. Die Klimaaktivistin Greta Thunberg reagierte schnell, indem sie unter dem Motto „Climate Strike Online“ die Proteste kurzerhand ins Netz verlegte. Statt auf die Straße zu gehen, machen die Demonstrierenden nun Fotos von sich mit Plakaten und Schildern von Zuhause. Diese verbreiten sie anschließend über Soziale Netzwerke wie zum Beispiel Instagram. In verschiedenen deutschen Städten konnte man außerdem für den globalen Klimastreik am 24.04. Demoplakate zu öffentlichen Sammelstellen bringen. Einzelne Aktivisten wollen die Plakate anschließend an öffentlichen Orten verteilen. 

Eine ganze Reihe an Verbänden und politischen Gruppen, wie zum Beispiel auch die Grüne Jugend, nutzen die Zeit der Quarantäne, um in Webinaren über verschiedene Themen wie den Klimawandel, Erneuerbare Energien und Klimapolitik zu informieren. Diese Webinare sind in der Regel einfach über YouTube oder andere Streamingplattformen zugänglich. 

Das Verbot öffentlich zu demonstrieren lässt viele Leute kreativ werden und neue Formen des Protests finden. Da derzeit nicht vorhersehbar ist, wann die Corona-Pandemie überwunden sein wird, sind die kontaktfreien Protestformen wohl auch in näherer Zukunft die beste Möglichkeit Klimaaktivismus fortzuführen. 


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