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„Keine Idee ist zu groß!“

© Rolf Schulten

Redaktion

Um das eigene Start-up ME Energy zu gründen verabschiedeten sich die Gründer Alexander Sohl und Holger Adler von ihren Tätigkeiten bei Bosch beziehungsweise Daimler. Die Innovation, die sie entwickelten, ist die Lösung für die bestehenden Lücken in der Infrastruktur für Elektroautos. Ihre ME Energy Ladestationen müssen nicht ans Stromnetz gekoppelt werden, sondern können ganz frei fast überall aufgestellt werden. Dazu wird Biokraftstoff, im Inneren der Säule durch eine Brennstoffzelle in Strom umgewandelt. Die Station ist in der Lage den Ladestrom eigenständig und CO2 neutral zu produzieren. Gerade für die neue StartGreen Kategorie "Future Mobility" sind sie ein tolles Beispiel!

Erfolge

Im Businessplan-Wettbewerb Berlin – Brandenburg 2019 belegte das junge Unternehmen in allen drei Phasen den ersten Platz. Darüber hinaus bekamen sie zusätzlich den Sonderpreis für Nachhaltigkeit, der vom Borderstep Institut gesponsort wird. Mittlerweile existiert ein funktionstüchtiger Prototyp der Ladestation und der Generator und der eingebaute Motor sind zum Patent angemeldet. Laut den Gründern soll diese Ladestation noch günstiger sein als herkömmliche Ladestationen. Auch der Preis für den geladenen Strom soll den der bereits existierenden Ladestationen nicht übersteigen. Mit ihrer Leistung von 150 Kilowatt, könnte ein Kleinwagen in nur 10 Minuten mit Strom für 200 Kilometer versorgt werden.

Seit Juni können sich ME Energy über neue Investoren freuen. 2 Millionen Euro haben diese bereits in das Start-up gesteckt. Auch erste Bestellungen der Ladestationen sind bereits eingegangen. Der Plan sieht schon Ende 2020 eine Einsatzbereitschaft des Produktes vor. Nach dem Gewinn des StartGreen Awards ging alles sehr schnell. "Gerade in so einer frühen Phase ist ein Preis wie der StartGreen Award enorm wichtig, da er uns eine öffentliche Plattform bietet und uns in unserem Vorhaben weiter bestärkt" hat, sagen die Gründer. Sie empfehlen allen Gründerinnen und Gründern sich zu bewerben. "Denn unser Gewinn zeigt, dass keine Idee zu groß ist, um sie umzusetzen!"

Herausforderungen

Allgemein ist das Betreiben von Ladesäulen nicht sehr lukrativ. In den städtischen Regionen ist es außerdem schwer Fuß zu fassen. Große Konzerne besitzen hier das Marktmonopol. Vielversprechender ist für ME Energy daher die Versorgung des ländlichen Raumes, da dort bisher eine sehr geringe Dichte an Ladestationen herrscht. Das sind die Regionen, in den die ME Energy Ladestationen besoners zum Einsatz kommen sollen.

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Das Interview mit ME Energy zu ihrem Sieg beim StartGreen Award ist hier zu finden.


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StartGreen Award Mobilität Personen Regionen/Städte Technologie


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Die Inhalte des Bereichs Tools wurde unter Zusammenarbeit der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (apl. Professur für Innovationsmanagement und Nachhaltigkeit und An-Institut Sirius Minds) und dem Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit erstellt.

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