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Jährlich 170.000 Existenzgründungen durch Migranten

BMWi -Existenzgründungsportal

 

Jährlich gibt es in Deutschland rund 170.000 Existenzgründungen durch Migranten. Jeder fünfte Gründer ist demnach Ausländer oder eingebürgert. Dem Gründeranteil von 20 % steht ein Bevölkerungsanteil von 18 % gegenüber - Migranten sind also überdurchschnittlich gründungsaktiv. Ihre Gründerquote liegt mit 1,77 % (im mehrjährigen Durchschnitt) deutlich über der Gesamtquote von 1,60 %. Dies sind Ergebnisse einer Sonderauswertung des KfW-Gründungsmonitors, der repräsentativen Befragung zum Gründungsgeschehen in Deutschland.

Bei der Analyse der Finanzierungsituation sind vergleichsweise wenig Unterschiede zwischen Migranten und der Gruppe aller Gründer zu erkennen: Der Anteil von Gründern mit externem Kapitalbedarf ist (mit 23 %) ebenso durchschnittlich wie die Größenordnung der Finanzierungsbeträge. Besonderheiten zeigen sich jedoch bei den verwendeten Finanzierungsquellen: Zum einen nutzen Migranten deutlich häufiger Mittel aus dem persönlichen Umfeld, beispielweise Geld von Familienmitgliedern oder Freunden. Zum anderen verwenden Migranten viel häufiger Dispositionskredite (29 % vs. 16 %) und im Gegenzug seltener Bankdarlehen (31 % vs. 38 %). Kehrseite der hohen Gründerquote von Migranten ist eine ebenfalls höhere Abbruchsquote. In den ersten zwei Jahren brechen 22 % der Gründer in Deutschland ihr Projekt wieder ab, unter den Migranten sind es 30 %.


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