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Circular Fashion statt „Fast Fashion“

© circular.fashion

Redaktion

Die Textilbranche hat sich in den letzten Jahrzehnten gewandelt – und das nicht nur zum Positiven. Das von manchen Großunternehmen verfolgte Konzept, ständig wechselnde Kollektionen zu Billigpreisen anzubieten, hat dazu geführt, dass Kleidungsstücke teilweise nur ein einziges Mal getragen und dann weggeworfen werden. Das ist gleich in mehrfacher Hinsicht nicht nachhaltig: Einerseits deshalb, weil weniger als 1% der Kleidung weltweit recycled wird, und andererseits deshalb, weil die Billigpreise auf Kosten von Umwelt und Arbeiterinnen entstehen. In Anlehnung an „Fast Food“ wurde der Begriff „Fast Fashion“ für diese umwelt- und sozialschädliche Wirtschaftsweise geprägt.

Das Start-up circular.fashion steht für eine Gegenbewegung hin zu einer nachhaltigen Textilwirtschaft. Mit Forschung, einer Digitalplattform und Trainingsangeboten möchte circular.fashion für Veränderungen in der Branche sorgen. Der Ansatz überzeugt – beispielsweise auch beim Global Change Award 2019. Dort konnte sich circular.fashion gegen mehr als 6.600 andere Projekte aus 182 Ländern durchsetzen und den Grand Prize gewinnen.

Im April sammelt circular.fashion auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo Geld, um ihr Vorhaben in die Tat umzusetzen. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur finanziellen Unterstützung gibt es hier.


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